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Dune / DJ RAW @ We love the 90´s Oberhausen (14.11.2009) von Mike aka. Muad´Dib:

We love the 90´s – part 2 lautete das Motto des Superevents in der König Pilsner Arena in Oberhausen. Etliche Stars aus den 90ziger Jahren waren anwesend, so auch Dune alias Oliver Froning. Allein um einmal mein Idol in Sachen Musik zu treffen, war dieses Event ein absolutes Muss! Vielversprechend hierfür waren die vom Veranstalter angepriesenen VIP Tickets für die Backstage Lounge zu einem stolzen Preis. Folglich kaufte ich mir eines dieser Tickets und musste im Nachhinein doch eine kleine Enttäuschung hinnehmen, denn außer Capt. Hollywood und Aquagen waren leider keiner der Stars dort anzutreffen.

Volle König Pilsner Arena

Markus Speicher ein weiterer bekannter Dunefan hatte sich ebenfalls ein VIP Ticket gekauft und über das moderenen Kommunikationsmittel Internet verabredeten wir uns um 18:30 Uhr an der Arena zu treffen. Gegen 18:20 Uhr bin ich schließlich an der Arena angekommen und habe mich zunächst mit Markus getroffen, der mit seinem Freund Thomas aus dem Saarland angereist war. Wie es so üblich unter Dunefans ist, gab es erst einmal einen Informationaustausch und es wurde diskutiert, welches denn die besten Songs von Olli und Co. waren. Ungeduldig warteten wir auf den Einlass in die Arena, welcher um ca. 19:00 Uhr erfolgte. Zunächst gingen wir in die Backstage Lounge, die gut ausgestattet war und durchaus auch mit der Annehmlichkeit etwas besonderes zu sein überzeugte. Das Personal war freundlich und zuvorkommenden; hier warteten wir auf den Beginn des Events.

Right Said Fred machten den Anfang

Los ging es um ca. 21:00 Uhr mit Right Said Fred, die eine ganz gute Bühnenpräsenz zeigten, allerdings nicht so meinen Musikgeschmack wiederspiegeln. Im Anschluss setzten Fun Factory das Event fort und präsentierten nicht nur ihre Songs aus den 90zigern. Mit E-Rotic folgte ein weiterer bekannter Act und spielte ein Medley all ihrer Hits. Des Weiteren performten sie ihre neue Single Auskopplung die unter dem Namen Sex Apeal zu erwerben ist.

Die Vengaboys stimmten die Menge ein

Mit den Vengaboys kam ein Act auf die Bühne, der mich persönlich wirklich beeindruckt hat. Ich habe selten jemanden erlebt, der so gekonnt die Massen zu mitmachen bewegen konnte. Eine wahnsinns Präsenz heizte den Besuchern so richtig ein. Hinzu kommt, dass die Vengaboys erst seit kurzem ihr Comeback gestartet haben, nachdem der Bandauflösung in 2004. Nach so viel Performance war es auch für uns wieder an der Zeit den Akku aufzuladen und wir verschwanden in die Backstage Lounge, da Capt. Hollywood für uns von weniger Interesse war. Im Backstagebereich hofften Markus und ich auf ein auftauchen von Oliver, nachdem Markus allerdings jemanden vom Personal fragte, ob denn schon einige Stars, wie Oliver bereits hier gewesen sind, kam ein wenig Enttäuschung auf. Warum? Die Antwort auf die Frage lautete, er dieser jemand glaube nicht, dass die Stars hier überhaupt hinkommen. Da waren wir schon etwas wütend, denn wofür kaufe ich mir ein VIP Ticket, wenn ich dann nicht Backstage meine Stars treffen kann? Das Catering war gut, zweifelsohne, aber deshalb haben wir uns die Tickets ja nicht gekauft.

Haddaway und Sängerin

Etwas down machten wir uns wieder in die Halle um Haddaway live zu erleben, der wohl einen Frosch verschluckt hatte, denn er war mehr am Reden als am Performen. Ein Lichtblick folgte mit Aquagen, der einige gute Stücke spielte und die Massen zum „Dancen“ brachte. Zu diesem Zeitpunkt machten auch wir uns in die Menge und konnten nicht mehr inne halten. Mark’Oh folgte und wir machten uns nach seinem halben Gig wieder in die Backstage Lounge, nochmal Energie tanken, denn bis zum Auftritt von Dune war es nun nicht mehr lang. Immer noch von Enttäuschung beherrscht glaubten schon gar nicht mehr daran Olli zu treffen. Gegen 2:50 Uhr ging es dann wieder in die Halle um Dune zu sehen.

Aquagen auf der Bühne

Kaum angekommen war Olli auch schon auf der Bühne. Alle enttäuschenden Gedanken waren wie verschwunden, wir machten uns gleich ganz nach vorn; unmittelbar direkt unterhalb von Olli. Dieser erkannte uns ziemlich schnell, denn Markus und ich hatte schließlich unsere Shirts mit dem Dunelogo an. Wir waren zumal die einzigen 😉

Mark’Oh und Aquagen

Olli legte gleich los, Rising aus dem Expedicion Album spiegelte den Prolog zu Oliver´s Gig dar. Anschließend heizte er gleich die Massen mit Hardcore Vibes ein. In totaler Extase ravten wir durch die Halle und als auch noch Can´t Stop Raving erklang, kannten wir kein halten mehr. „Come and take a trip with me, to a land where love is free. Follow me into the light, (where) everything’s gonna be allright…“. Olli spielte viele klassische Hits der 90ziger, so auch Sandstorm von Darude, Friends von Scooter und Insomnia von Faithless um nur einige zu nennen.

Dune alias Oliver Froning an den Turntables

Leider war Olli´s Gig viel zu schnell vorbei und so gegen 4:00 verstummten die Plattenspieler, nachdem Olli noch einen Ohrwurm zu guter Letzt spielte. Herz an Herz von Blümchen sollte den Abschluss markieren, während dessen Oliver Dune Expedicion Longsleeves in den Massen verteilte. Markus konnte gleich eines ergattern und war total happy. Als alles Stumm war schrien die Fans „Zugabe, Zugabe, Zugabe“ und Olli schien ein wenig überrascht und rief was denn? Plötzlich lief Rainbow to the Stars und alle tanzten nochmal so richtig zu den Happy Hardcore Beats. Erneut verteilte Oliver Longsleeves und drückte mir direkt eines mit „Who wants to live forever“ Aufdruck in die Hand. Unmittelbar fragte ich Olli ob wir noch Fotos zusammen machen können und er stimmte gleich zu.

Dune alias Oliver Froning und ich beim Fotoshooting *g*

Die Musik verstummte nun entgültig und Oliver kam schließlich hinunter auf die Tanzfläche und machte mit Markus und mir noch schnell einige Aufnahmen. Er fragte wo wir denn herkommen und wir schilderten ihm unsere weiteren Anreisen. Kurzerhand sagte Olli: „Wow, dafür bekommt ihr ein Autogramm!“ Markus holte gleich von der Expedicion Trinkflasche den Gürtelhalter raus und bat Oliver auch hier zu unterschreiben. Markus erzählte, dass er die Flasche bei eBay ersteigert habe und Oliver erwiderte, dass sein Hund davon einige zerfressen hätte. Auch die Info, dass das Forver Album für etliche Euro über den Tisch geht, verblüffte ihn: „Er habe noch einige daheim im Schrank stehen *lach*.“ Oliver holte noch Dunekarten heraus und unterschrieb diese, zunächst für Markus. Als er mich fragte, für wen diese Karte ist, sagte ich: „Mike von Dunestar.“ Oliver: „Du bist das…“ und drückte mir gleich einen Stapel der Dunekarten in die Hand. Leider war er viel zu kurz angebunden, da er wieder nach Münster zurück müsse und vor 5 Uhr sicherlich nicht zu Hause sei. Er gab jedem nochmal die Hand, wünschte eine gute Heimreise und machte sich mit seiner Frau nach Hause.

Markus und Oliver beim Fotoshooting 😉

Oliver war total nett und es war auch kein Problem Fotos zu machen, leider war sein Gig ein wenig spät, sodass er nicht mehr so viel Zeit hatte, was ich vollkommen verstehen kann. Markus und ich sind total happy und hoffen irgendwann Oliver nochmal zu begegnen, wo er ein bisschen mehr Zeit hat. Oliver, an dieser Stelle nochmals ein Dankeschön und wir hoffen, dass Du gut nach Hause gekommen bist. Das Events selbst war auch okay, gute Stimmung und viele nette Menschen, allerdings hätte ich mir persönlich mehr von dem VIP Ticket erwartet. Dies war letztendlich eine Fehlinvestition, denn die Floskel „Triff Deine Stars“ trifft hier absolut nicht zu!!!

Dune / DJ RAW @ Fun Factory Wildeshausen (14.04.2007) von Stulli:

Zusammen mit der Fun Factory konnten meine Kumpels und Ich diesen Samstag in die Vergangenheit reisen und die alt geliebten Hits aus den 90er Jahren unter dem Motto „Flashback“ nochmals Revue passieren lassen. Zur Unterstützung für die nicht ganz einfache Aufgabe haben sich die Resident-DJs The Flow und Falk die Zeitzeugen Dune sowie Red 5 mit ihren Hits geholt.

Oliver während seines Gig an den Turntables

Als Quartett haben die „Turntabler“ die Tanzfläche von Mitternacht bis in den frühen morgen ordentlich beben lassen. Aber nicht nur musikalisch, sondern auch währungsmäßig ging es in die Vergangenheit. Nicht der Euro regierten die Getränkekarten, sondern die gute alte D-Mark – alles für die Hälfte.

Oliver während seines Gig beim Plattensuchen

Dune / DJ Raw @ Aura (30.12.2006) von Thomas Treffer aka. DJ Storm:

Wow. Dune aka DJ Raw gibt einen seiner sehr seltenen Gastspiele in Ibbenbüren (nie vorher gehört). Da muss ich hin. Eine Suche bei map24 vernichtet allen Mut: nach dorthin sind es über 500 km! Aber der Gedanke an die gute Zeit von damals, die Musik und die Hoffnung, dass Verena vielleicht an diesem Abend auch da ist, beflügeln meine Gedanken.

So machte ich mich am 29.12.2006 mit allen Dune – CDs, Dune – T – Shirt und Dune – Plattentasche auf den Weg von Nürnberg nach Ibbenbüren.

Um 17 Uhr losgefahren bin ich, nach kleinem Umweg (:-)) über Hannover um 23 Uhr am Aura Der Partytempel. Das Aura ist eine rießige Großdisco – eigentlich nicht so meine Kragenweite.

Ich komme rechtzeitig zum Beginn vom Set von Jens Lissat (23:30 – 00:30 Uhr) in die große Halle. Ab dann gibt es Erinerungen an eine verdammt gute Zeit und echt geile Klassiker: „Tom Wilson – Techno Cat“ oder „Engery 52 – Café del Mar“.

Oliver während seines Gig an den Turntables

DJ Hooligan spielt bis 01:45 Uhr. Hier gibt es natürlich sein „Meet her at the Love Parade“. Ansonsten bleibt es leider eher Blubberzeug. Hiernach folgt eine 1/4 Stunde echt komisches Zeug: Interactive live. Jens Lissat hat zwischenzeitlich eine 60 cm große Perücke aufgetrieben, der Typ am anderen Keyboard dürfte der Typ aus den Videos von damals sein. Keines der Keyboards ist angeschlossen, die Mucke kommt „von Band“. Hierzu hopsen zwei (überflüssige) Damen mit Dildos und abgefahrenen Klamotten auf der Bühne herum.

15 Minuten vor seinem Set kommt endlich Oliver und macht Hoffnung auf Besseres auf der Bühne. Er trägt eine schwarze Lederjacke mit einem Blitz rauf. Sogleich legt er seine erste Platte auf und beginnt 10 Minuten eher mit seinem Set.

Zuerst spielt er ca. 3 technoähnliche Stücke von Platte. Oliver hat zwischen- zeitlich seine Jacke abgelegt und bringt den ersten Knaller: „Can´t stop raving“. Das Publikum geht gut auf das Stück ab. Ich und ein paar Dunefans gehen vor der Bühne total ab (Dune´s bestes Lied ever!).

Es ergibt sich folgende Setliste:
02:03 – 02:06 – Dune – Can´t stop raving
02:10 – 02:15 – The Prodigy – No Good
02:17 – 02:22 – Dune – Hardcore Vibes
02:27 – 02:31 – Dune – Are you ready to fly?
02:46 – 02:51 – Dune – Million miles from home
Zudem spielt Oliver auch „Underworld – Nuxx / Born slippy“.

Thomas Treffer aka. DJ Storm in Ibbenbüren

Insgesamt war es echt ein gutes Set, die Übergänge zwischen den Technostücken waren ok. Höhepunkte waren natürlich die Einspieler von Dune, die Oliver alle von CD spielte. Kurz warf er einmal einen Blick auf mein Dune – T – Shirt und“kommentierte“ es mit einem Daumen oben.

„Dune“ war sicherlich der Höhepunkt der Veranstaltung, hierbei war auch die Halle gut gefüllt. Um Punkt 3 Uhr steht Alex Christensen bereit um Oliver „abzulösen“. Oliver ist binnen ein paar Minuten und ohne viel Verabschiedung verschwunden. Meine extra angeschleppten CDs bleiben also unsigniert.

Alex Christensen bringt noch einige coole Teil aus vergangenen Tagen wie“Dj Quicksilver – Bingo Bango“ oder „Porn Kings“ bis ich mich um 05:30 Uhr auf den fünfstündigen Heimweg mache.